29. September
Wir AA-Mitglieder tragen eine enorme Verantwortung. Bei unserer Arbeit im
Zwölften Schritt müssen wir die persönlichsten Dinge mit einem Hilfesuchenden
erörtern, der gerade erst neu hinzugekommen ist. Diese Informationen werden uns
in äußerster Verzweiflung anvertraut und sollten höchst vertraulich behandelt werden.
Achtlosigkeit in dieser Hinsicht kann unter Umständen eine Menge Schaden
anrichten, und das ist mitunter auch schon vorgekommen. Wir sollten unsere
gemeinsamen Gespräche auf das beschränken, was die tatsächlichen Trinkprobleme
der Neuen beinhaltet, denn das ist sowieso der einzige Bereich ihrer
Problematik, in dem wir sie wirksam beraten können. Diese persönlichen Dinge
unterliegen der strengsten Vertraulichkeit, und sie müssen mit der gleichen
Verschwiegenheit behandelt werden wie die Beichte in der Kirche.